Schweiz

Kompetenzzentrum Gebirgsdienst der Armee

6490 Andermatt

link: eigene Homepage der Schule

Geschichtlicher Überblick

1967 Gründung der Zentralen Gebirgskampfschule ZGKS. Auf Antrag der Gebirgskommission wird durch den Ausbildungschef der Armee, Korpskommandant Hirschy, die ZGKS gegründet. Der Hauptzweck dieses Ausbildungszentrums ist, den Kadern des im Jahr 1962 gebildeten Gebirgsarmeekorps 3 (GebAK 3) eine einheitliche Aus- und Weiterbildung im Gebirgsdienst zu vermitteln. Bereits im Mai 1967 organisiert die ZGKS das 2. Militärische Treffen der Alpenländer,heute Internationales Treffen der militärischen Gebirgsschulen, welches sowohl international als auch national auf positives Echo stösst. 1968 - 1980 Lawinenkurse. Dank intensiver Auf- und Ausbauarbeit entwickelt sich die Schule in den Siebzigerjahren zu einem im In- und Ausland anerkannten Zentrum für die militärische Gebirgsausbildung. In dieser Zeit werden Ausbildungskurse für Lawinenspezialisten der Truppe eingeführt. Diese Kurse sind auch für ausländische Offiziere und Unteroffiziere zugänglich. 1982 Internationales Treffen der Gebirgsschulen. Ein weiteres internationales Treffen der militärischen Gebirgsschulen der Alpenländer wird im Urserental durchgeführt. 1989 Verordnung Bundesrat. Der Bundesrat erlässt eine Verordnung über die Gebirgskurse und eine solche über die Lehrkräfte für die Gebirgsausbildung in der Armee, um die Gebirgsausbildung, das Kurswesen und den Einsatz von militärischen und zivilen Bergführern und Lehrkräften im Angestelltenverhältnis zu regeln. Es wird unterschieden zwischen der GebAusbStufe 1 bzw GebAusbStufe 2. Der Mehrheit der Truppen im GebAK 3 soll der Lehrstoff der Stufe 1 vermittelt werden. In der Stufe 2 werden das Gros der Kader und ein Teil der Truppen im Geb AK 3, sowie ausgewählte Spezialisten in den übrigen grossen Verbänden ausgebildet. Die Stufe 1 umfasst die Grundausbildung der Alpintechnik Sommer bzw. Winter, mit dem Ziel, Leben und Überleben im Gebirge, im Raum von Achsen und militärischen Anlagen, Kampfführung im Gebirge entlang von Passstrassen und Höhen sowie den Sanitätsdienst. In der AusbStufe 2 wird unter besonderen Bedingungen des vor- und hochalpinen Geländes, insbesondere auch die Kampfführung ab Stufe Gruppe bis zum verstärkten Zug, vermittelt. Erkundung, Verschiebung, Versorgung, Beurteilung von Sicherheitsrisiken, Bergen, Retten und die Begehbarmachung von schwierigen Geländestellen für nachfolgende Truppen sind die weiteren Themen der Ausbildung. Ausserdem werden Kenntnisse vermittelt, welche für besondere Aufgaben im Einsatz als Führer, Führungsgehilfe sowie als Ausbilder im Gebirge erforderlich sind. Das Angebot der ZGKS umfasst nun Aus- und Weiterbildungskurse für alle Offiziersschüler, die als Offz im Geb AK 3 eingeteilt werden; Alpinof, Kurskommandanten, Technische Leiter, Det Chefs und Patr Führer; Lawinenspezialisten der Geb Formationen; Berufsoffiziere und Unteroffiziere; Internationale Lawinenkurse für Teilnehmer aus ausländischen Armeen.

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